Eine Woche noch, dann beginnen die Sommerferien. Das Abi war geschafftund danach begann der ernst des Lebens. Wir freuten uns schon mächtig darauf, konnten wir doch ausschlafen, schwimmen und sonstige tolle Sachen machen.
Wir, dass sind der Nachbarsjunge Peter und ich, Petra. Wir sind beidegerade 18 Jahre alt geworden. Wie es sich für gute Freunde gehört, verstehen wir uns super. Abgesehen von ein paar kleinen Reibereien und Neckereien. Unsere beiden Eltern sind dieses Jahr leider beruflich so eingespannt, dass wir nur die letzte Ferienwoche noch wegfahren können. Wir empfanden es aber nicht als so schlimm, da es bei uns genug gab, was man unternehmen kann.
Am letzten Schultag erzählten Peters' Eltern, dass sein Freund Max zuBesuch kommen möchte, der rund 500 km von uns weg wohnte.
Wir freuten uns darauf, weil wir 3 gut miteinander auskamen. Peterkannte ich eigentlich schon immer, also von klein auf. Max habe ich so mit 11 - 12 Jahren kennen gelernt.
Als Max denn endlich kam, staunte ich. Er war zu einem stattlichenJungen herangewachsen und sah mit seinen 19 Jahren gut aus. Wir hatten uns schon 2 Jahre nicht mehr gesehen. Wir begrüßten uns alle überschwänglich und dabei bemerkte ich, wie er mir auch einen bewundernden Blick zu warf.
Die erste Woche verging wie im Fluge. Wir trieben uns überall undnirgends herum und wir drei hatten viel Spaß. Wir machten unsere Dorfkneipe unsicher und gingen in der Stadt in die Disco.
Meine Mutter kam am Donnerstagabend zu mir und sagte, dass sie und Papaübers Wochenende zu einem Seminar müssten. Sie meinte, dass sie mich wohl alleine lassen könne, da ich ja 2 Aufpasser hätte.
"Kein Problem Mama. Ich werde schon alleine zurechtkommen. Auch ohneAufpasser", beruhigte ich sie.
"Du hast ja Recht. Alt genug bist du ja. Ok, wenn du meinst, dann fahrenwir. Macht mir aber keinen Blödsinn", konnte meine Mutter sich eine Ermahnung nicht verkneifen.
Freitagnachmittag war es denn so weit. Mit vielen guten Ratschlägen und20- mal tschüß sagen fuhren sie endlich los.
Als sie weg waren, kamen Peter und Max herüber. Peter legte sich langaufs Sofa und grinste in die Runde: "Nun Leute. Petra hat sturmfreie Bude. Was stellen wir nun an, wo ihre Alten weg sind."
"Du hast den Schalk im Blick, was willst du wieder ausfressen?" fragteich Peter.
"Weis ich noch nicht. Mal sehen was so kommt. Wollen wir uns heute inRuhe eine DVD reinziehen?" fragte Peter in die Runde.
"Oh ja geil. Was hast du denn da?" fragte Max.
"Noch gar nichts. Wir müssen erst ihn die Videothek und einen holen"sagte Peter.
"Dann geht doch schnell los und sucht was Vernünftiges aus. Ich glaubees gibt einen neuen Horrorfilm, der gut sein soll. Ich mach in der Zeit Abendbrot. Ihr habt doch bestimmt wie immer Hunger. Wenn wir gegessen haben, können wir uns den Film ansehen", sagte ich und scheuchte die beiden los.
Es dauerte recht lange, bis sie wiederkamen. Sie erzählten mir. Dass sieetwas gewartet hätten, um den neuen Film zu bekommen.
Wir aßen in Ruhe unser Essen und Max lobte mich, weil es ihm sehr gutgeschmeckt hatte. Dann gingen wir ins Wohnzimmer und schalteten den Fernseher ein. Wir öffneten eine Flasche Wein, die sie aus der Videothek mitgebracht hatten.
Ich lümmelte mich auf das Sofa und Peter setzte sich neben mich hin. Maxwollte sich in den Sessel setzen. Ich wusste aber, dass man von dort aus schlecht sehen konnte und schlug ihm vor, sich bei mir auf die andere Seite zu setze. Freudestrahlend kam er rüber und fläzte sich sofort dorthin. Der Film lief an und nach 5 Minuten gab es schon die ersten Toten. Es war ein richtiger Gruselschocker und da Peter die Rollläden heruntergelassen hatte und es dunkel im Wohnzimmer war, kam es besonders gut rüber. Das eine oder andere Mal klammerte ich mich erschrocken an Peter und an Max. Die beiden hatten richtig ihren Spaß an meiner Angst und neckten mich damit. Ich nahm es ihnen aber nicht übel.
Als der Film zu ende war, unterhielten wir uns noch eine ganze Weileüber das Gesehene.
"Schade, dass ihr nicht noch einen Film mitgebracht habt. Ich würdegerne noch weiter sehen", sagte ich zu den Beiden.
Die beiden Jungs sahen sich an und Peter meinte: "Wir hätten da nocheinen. Ich weiß aber nicht, ob er für dich Angsthase geeignet ist." "Natürlich. Mich kann nichts umhauen", sagte ich wieder mutig geworden.
"Es ist nur etwas unbequem so zu sitzen. Wollen wir uns nicht lieber aufden Fußboden legen und von dort aus auf den Fernseher schauen?" fragte Max.
"Wir können uns auch ins Schlafzimmer von meinen Eltern legen, die habenda auch DVD und wir können uns gemütlich aufs Bett legen", schlug ich vor.
Irgendwelche sexuellen Hintergedanken, hatte ich in keinster Weise.Peter und ich waren immer wie Bruder und Schwester, aber nie wie Freund und Freundin, was unser Umfeld seit längeren verwunderte und zu manch komischen Kommentaren veranlasste.
Wir hatten beide noch keine sexuellen Erfahrungen gesammelt. Wederzusammen, noch jeder für sich. In unserem Dorf gab es auch keine Typen, mit denen ich hätte anbändeln wollen. Peter ging es ähnlich, wie er mir mal in einer stillen Stunde erzählt hat.
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